Ein Quadratmeter in einer Zagreber Neubauwohnung kostete 2001 im Durchschnitt 1.220 €, im ersten Halbjahr 2026 waren es 3.518 €. Das entsprach fast zwei durchschnittlichen Zagreber Nettomonatsgehältern.
Gemessen am durchschnittlichen Nettogehalt war ein Quadratmeter Neubau in den letzten fünfzehn Jahren nur 2022 teurer als im ersten Halbjahr 2026.
Die Zahlen stammen aus dem Statistischen Jahrbuch der Stadt Zagreb und aus Veröffentlichungen des kroatischen Statistikamts (DZS). Erfasst sind die tatsächlich gezahlten Kaufpreise für Neubauwohnungen, nicht die Angebotspreise in Inseraten.
Durchschnittlicher Kaufpreis je Quadratmeter Neubau
Daten und Quellen
Bis einschließlich 2022 gibt das Jahrbuch die Preise in Kuna an. Wir haben sie zum festen Wechselkurs von 7,53450 Kuna je Euro umgerechnet. Wenn Quellen für dasselbe Jahr unterschiedliche Werte nennen, verwenden wir die zuletzt veröffentlichte Angabe. Deshalb steht hier für 2024 ein Preis von 2.917 € statt der 2.872 € aus dem Jahrbuch 2025: Das DZS hat den Wert nachträglich revidiert. Angaben zur Zahl und Fläche der 2025 und 2026 verkauften Wohnungen sind in dieser Tabelle nicht enthalten.
| Jahr | € / m² | Verkauft | Ø m² | Quelle |
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 1.220 | 567 | 59,8 | Jahrbuch 2004, S. 164 |
| 2002 | 1.259 | 494 | 57,0 | Jahrbuch 2009, S. 173 |
| 2003 | 1.359 | 680 | 56,9 | Jahrbuch 2009, S. 173 |
| 2004 | 1.387 | 978 | 59,2 | Jahrbuch 2009, S. 173 |
| 2005 | 1.225 | 1.158 | 62,7 | Jahrbuch 2009, S. 173 |
| 2006 | 1.216 | 1.855 | 68,7 | Jahrbuch 2009, S. 173 |
| 2007 | 1.634 | 1.767 | 63,8 | Jahrbuch 2009, S. 173 |
| 2008 | 1.888 | 1.664 | 61,7 | Jahrbuch 2009, S. 173 |
| 2009 | 1.700 | 1.816 | 62,5 | Jahrbuch 2018, S. 222 |
| 2010 | 1.622 | 1.247 | 58,6 | Jahrbuch 2019, S. 232 |
| 2011 | 1.628 | 1.389 | 57,4 | Jahrbuch 2020, S. 234 |
| 2012 | 1.628 | 1.501 | 61,0 | Jahrbuch 2021, S. 228 |
| 2013 | 1.461 | 1.213 | 61,2 | Jahrbuch 2021, S. 228 |
| 2014 | 1.577 | 1.153 | 64,6 | Jahrbuch 2021, S. 228 |
| 2015 | 1.563 | 843 | 67,7 | Jahrbuch 2021, S. 228 |
| 2016 | 1.355 | 1.570 | 66,1 | Jahrbuch 2021, S. 228 |
| 2017 | 1.529 | 1.225 | 65,0 | Jahrbuch 2021, S. 228 |
| 2018 | 1.605 | 1.503 | 68,7 | Jahrbuch 2023, S. 219 |
| 2019 | 1.683 | 1.951 | 68,4 | Jahrbuch 2023, S. 219 |
| 2020 | 1.859 | 1.727 | 67,8 | Jahrbuch 2023, S. 219 |
| 2021 | 1.940 | 2.631 | 63,5 | Jahrbuch 2023, S. 219 |
| 2022 | 2.558 | 1.773 | 71,0 | Jahrbuch 2023, S. 219 |
| 2023 | 2.611 | 2.027 | 67,8 | Jahrbuch 2025, S. 225 |
| 2024 | 2.917 | 1.762 | 65,8 | DZS GRAD-2026-4-1/1, Tab. 2 |
| 2025 | 3.129 | – | – | DZS GRAD-2026-4-1/1, Tab. 2 |
| 2026 1. Hj. | 3.518 | – | – | DZS GRAD-2026-4-1/1, Tab. 2 |
Die gestrichelte Linie zeigt den Wert für das erste Halbjahr 2026.
Bis 2016 stiegen und fielen die Preise, seitdem steigen sie jedes Jahr
Die Quadratmeterpreise von Neubauwohnungen stiegen bis 2008, als die weltweite Finanzkrise begann. Danach gingen sie bis 2016 überwiegend zurück.
Der Tiefstand von 2016 hängt zum Teil mit dem hohen Anteil geförderter Wohnungen an den damaligen Verkäufen zusammen. Von den 1.570 in Zagreb verkauften Neubauwohnungen entfielen 430 auf das staatlich geförderte Wohnungsbauprogramm POS, zu durchschnittlich 1.080 €/m². Ohne diese Wohnungen hätte der Durchschnittspreis 2016 bei 1.462 €/m² gelegen. In keinem anderen Jahr war der Anteil des Programms an den Verkäufen so groß. Im Jahr darauf wurden beispielsweise nur neunzehn Wohnungen über das Programm verkauft.
Seit 2016 steigen die Quadratmeterpreise von Neubauwohnungen jedes Jahr. Allein 2022 legten sie um 32 % zu.
In unseren Neubauangeboten sehen Sie, was derzeit zum Verkauf steht und welche Preise die Verkäufer verlangen.
Wie viele Monatsgehälter kostet ein Quadratmeter Neubau?
Für jedes Jahr teilen wir den Quadratmeterpreis durch das durchschnittliche Nettomonatsgehalt in Zagreb.
Daten und Quellen
Gemeint ist das durchschnittliche Nettomonatsgehalt je Beschäftigtem bei juristischen Personen in der Stadt Zagreb. Die Jahrbücher 2011 und 2015 enthalten jeweils Angaben für zehn Jahre; für den gemeinsamen Zeitraum 2005–2010 stimmen die Werte überein. Für 2025 und 2026 verwenden wir den Durchschnitt der verfügbaren Quartalswerte für Zagreb aus den DZS-Veröffentlichungen nach Gespanschaften. Der erfasste Kreis der Beschäftigten bleibt dabei gleich.
| Jahr | € / m² | Nettogehalt | Gehälter je m² | Quelle (Gehalt) |
|---|---|---|---|---|
| 2001 | 1.220 | 548 € | 2,22 | Jahrbuch 2011, S. 131 |
| 2002 | 1.259 | 580 € | 2,17 | Jahrbuch 2011, S. 131 |
| 2003 | 1.359 | 621 € | 2,19 | Jahrbuch 2011, S. 131 |
| 2004 | 1.387 | 654 € | 2,12 | Jahrbuch 2011, S. 131 |
| 2005 | 1.225 | 695 € | 1,76 | Jahrbuch 2015, S. 135 |
| 2006 | 1.216 | 732 € | 1,66 | Jahrbuch 2015, S. 135 |
| 2007 | 1.634 | 771 € | 2,12 | Jahrbuch 2015, S. 135 |
| 2008 | 1.888 | 816 € | 2,31 | Jahrbuch 2015, S. 135 |
| 2009 | 1.700 | 827 € | 2,06 | Jahrbuch 2015, S. 135 |
| 2010 | 1.622 | 835 € | 1,94 | Jahrbuch 2015, S. 135 |
| 2011 | 1.628 | 849 € | 1,92 | Jahrbuch 2015, S. 135 |
| 2012 | 1.628 | 847 € | 1,92 | Jahrbuch 2015, S. 135 |
| 2013 | 1.461 | 855 € | 1,71 | Jahrbuch 2015, S. 135 |
| 2014 | 1.577 | 858 € | 1,84 | Jahrbuch 2015, S. 135 |
| 2015 | 1.563 | 854 € | 1,83 | Jahrbuch 2017, S. 147 |
| 2016 | 1.355 | 873 € | 1,55 | Jahrbuch 2018, S. 149 |
| 2017 | 1.529 | 924 € | 1,65 | Jahrbuch 2019, S. 157 |
| 2018 | 1.605 | 961 € | 1,67 | Jahrbuch 2020, S. 159 |
| 2019 | 1.683 | 1.008 € | 1,67 | Jahrbuch 2021, S. 159 |
| 2020 | 1.859 | 1.037 € | 1,79 | Jahrbuch 2022, S. 155 |
| 2021 | 1.940 | 1.102 € | 1,76 | Jahrbuch 2023, S. 153 |
| 2022 | 2.558 | 1.178 € | 2,17 | Jahrbuch 2025, S. 157 |
| 2023 | 2.611 | 1.320 € | 1,98 | Jahrbuch 2025, S. 157 |
| 2024 | 2.917 | 1.510 € | 1,93 | Jahrbuch 2025, S. 157 |
| 2025 | 3.129 | 1.661 € | 1,88 | DZS RAD-2025-1-6/1 bis 4 |
| 2026 1. Hj. | 3.518 | 1.777 € | 1,98 | DZS RAD-2026-1-6/1 und /2 |
Wie viele Monatsgehälter kostet eine Neubauwohnung mit 50 m²?
Zum Durchschnittspreis einer Zagreber Neubauwohnung hätte eine Wohnung mit 50 m² im ersten Halbjahr 2026 fast 176.000 € gekostet, also 99 durchschnittliche Nettomonatsgehälter.
| Jahr | Preis für 50 m² | Nettomonatsgehälter |
|---|---|---|
| 2001 | 61.000 € | 111 |
| 2008 | 94.400 € | 116 |
| 2011 | 81.400 € | 96 |
| 2016 | 67.750 € | 78 |
| 2020 | 92.950 € | 90 |
| 2021 | 97.000 € | 88 |
| 2022 | 127.900 € | 109 |
| 2023 | 130.550 € | 99 |
| 2024 | 145.850 € | 97 |
| 2025 | 156.450 € | 94 |
| 2026 1. Hj. | 175.900 € | 99 |
Gemessen am Gehalt war Neubau 2008 am teuersten
Das durchschnittliche Nettomonatsgehalt in Zagreb lag 2001 bei 548 €, im ersten Halbjahr 2026 bei 1.777 €.
Von 2001 bis zum ersten Halbjahr 2026 stiegen die Quadratmeterpreise von Neubauwohnungen um 188 %, das durchschnittliche Zagreber Nettogehalt um 224 %. Neubauwohnungen wurden deutlich teurer, doch die Gehälter stiegen im selben Zeitraum noch stärker.
Im ersten Halbjahr 2026 kostete ein Quadratmeter Neubau in Zagreb 1,98 durchschnittliche Nettomonatsgehälter. Am meisten waren es 2008: Damals kostete ein Quadratmeter 2,31 Monatsgehälter.
Dieser Vergleich von Preis und Gehalt berücksichtigt weder Lebenshaltungskosten noch die Konditionen von Immobilienkrediten.
Wohnimmobilienpreise in Zagreb stiegen stärker als die Gehälter
Gemessen am durchschnittlichen Nettogehalt kostete ein Quadratmeter in einer Neubauwohnung in Zagreb 2025 rund 3 % mehr als 2015. Auf dem gesamten Zagreber Wohnimmobilienmarkt, der neue und bestehende Wohnungen und Häuser umfasst, lagen die Preise im dritten Quartal 2025 gemessen am Durchschnittsgehalt rund 32 % höher als 2015.
Die Zahlen für ganz Kroatien zeigen zudem Unterschiede in der Preisentwicklung von Neubauten und Bestandsimmobilien: Bis zum dritten Quartal 2025 waren die Preise bestehender Wohnungen und Häuser auf fast das Zweieinhalbfache ihres Niveaus von 2015 gestiegen, während sich die Neubaupreise nicht ganz verdoppelt hatten.
Die Durchschnittsgehälter hielten von 2015 bis 2025 also nahezu mit den Neubaupreisen in Zagreb Schritt, blieben aber deutlich hinter dem Preisanstieg auf dem gesamten Zagreber Wohnimmobilienmarkt zurück.
Die Datenbank des Staatlichen Statistikamts führt denselben Index für die Stadt Zagreb zurück bis 2002, sodass sich derselbe Vergleich weiter in die Vergangenheit ziehen lässt. Der Gesamtmarkt durchläuft dieselben Phasen wie der Neubau. Im Verhältnis zum Gehalt war 2007 um 48 % teurer als 2015, 2008 um 39 % teurer und 2017 um 3 % günstiger. Im ersten Halbjahr 2026 ist das Verhältnis so hoch wie seit 2009 nicht mehr, aber noch unter dem Hoch von 2007 und 2008.
Anhand der Inserate auf Kvadratko verfolgen wir die aktuellen Angebotspreise je Quadratmeter nach Gespanschaften und Städten. So können Sie die in diesem Artikel genannten Kaufpreise mit den Preisen vergleichen, die Verkäufer heute verlangen.
Was 25 Jahre Zahlen zeigen
Gemessen am durchschnittlichen Zagreber Nettogehalt kostete ein Quadratmeter Neubau im ersten Halbjahr 2026 weniger als 2001. Am meisten Monatsgehälter musste man dafür 2008 aufbringen.
In den letzten fünfzehn Jahren war ein Quadratmeter Neubau gemessen am durchschnittlichen Zagreber Nettogehalt nur 2022 teurer als im ersten Halbjahr 2026.
Im ersten Halbjahr 2026 war das Verhältnis der Preise aller Wohnungen und Häuser in Zagreb zum durchschnittlichen Nettogehalt höher als in jedem Jahr seit 2009.
Diese Analyse richtet sich an Käufer, Verkäufer, Immobilienmakler, Journalisten, Forschende und alle, die sich für den Immobilienmarkt interessieren. Sie beruht auf öffentlich zugänglichen Daten; die Quellen stehen bei den Tabellen und Grafiken. Analyse und Grafiken dürfen gern verwendet und weitergegeben werden, mit Nennung von Kvadratko.
Hier finden Sie die aktuell zum Verkauf stehenden Wohnungen in Zagreb.
Quellen und Methodik
Die Zahlen stammen aus zwölf Ausgaben des Statistischen Jahrbuchs der Stadt Zagreb und aus Veröffentlichungen des kroatischen Statistikamts. Wir danken allen, die diese Daten Jahr für Jahr erheben, aufbereiten und veröffentlichen.
Woher die Zahlen stammen
Die Preise für 2001–2023 stammen aus dem Jahrbuch, die für 2024–2026 aus der DZS-Veröffentlichung über die Verkaufspreise von Neubauwohnungen. Das DZS erhebt die Daten über den vierteljährlichen Bericht zu den Verkaufspreisen von Neubauwohnungen; das Jahrbuch übernimmt diese Angaben. In den Tabellen unter den Diagrammen stehen zu jeder Zahl die Ausgabe und die Seite der Quelle.
Den Bericht füllen juristische Personen aus, die Wohnungen sowohl bauen als auch verkaufen. Erfasst werden die Kaufpreise aus abgeschlossenen Verträgen, keine Angebotspreise aus Inseraten.
Wie wir die Zahlen geprüft haben
Wir haben die Angaben für jedes Jahr auf drei Arten geprüft. Die Jahrbücher decken überlappende Zeiträume ab: Für fast jedes Jahr finden sich Angaben in zwei bis fünf Ausgaben, und die Werte stimmen überein. Außerdem schlüsselt das Jahrbuch den Gesamtpreis in drei Bestandteile auf, die sich für vierundzwanzig Jahre exakt zum Gesamtpreis addieren. Die Umrechnung von Kuna in Euro haben wir anhand der Jahre geprüft, deren Werte in beiden Währungen veröffentlicht wurden.
Was den Vergleich zwischen den Jahren beeinflusst
Seit 2004 fließen auch Verkäufe aus dem staatlich geförderten Wohnungsbauprogramm POS in die Preisangaben ein. Die Wohnungen werden zu Preisen unter dem Marktniveau verkauft. Ihr Anteil an den Verkäufen schwankt von Jahr zu Jahr; deutlich wirkt er sich nur 2016 auf den Durchschnitt aus. Damals entfielen 430 der 1.570 verkauften Wohnungen auf das Programm, zu durchschnittlich 1.080 €/m². Mit diesen Wohnungen liegt der Jahresdurchschnitt bei 1.355 €, ohne sie bei 1.462 € (Jahrbuch 2022, Tabelle 13.9, S. 223).
Wir verwenden den veröffentlichten Durchschnitt einschließlich der geförderten Wohnungen, weil sie tatsächlich gut ein Viertel der damaligen Verkäufe ausmachten. Auch ohne sie gehört 2016 gemessen am Durchschnittsgehalt zu den günstigsten Jahren: Ein Quadratmeter hätte dann 1,68 statt 1,55 durchschnittliche Nettomonatsgehälter gekostet, noch immer deutlich weniger als die 2,31 Monatsgehälter von 2008.
In den übrigen Jahren mit einer solchen Aufschlüsselung entfallen zwischen einem halben und acht Prozent der verkauften Wohnungen auf das Programm. Dadurch verändert sich der Jahresdurchschnittspreis um weniger als vier Prozent. Die Aufschlüsselung nach Verkäufern erschien erstmals im Jahrbuch 2022 und enthält Angaben ab 2015.
Veröffentlichte Zahlen können nachträglich revidiert werden. Im Jahrbuch stand für 2024 ein Preis von 2.872 €; in einer späteren Veröffentlichung korrigierte das DZS ihn auf 2.917 €. Wir verwenden durchgehend die zuletzt veröffentlichte Angabe.
Für 2001–2024 verwenden wir das im Jahrbuch veröffentlichte durchschnittliche Nettomonatsgehalt des jeweiligen Jahres. Für 2025 und 2026 bilden wir den Durchschnitt der verfügbaren Quartalsangaben des DZS für Zagreb. Die beiden Methoden ergeben nicht genau denselben Wert. Für 2024, das einzige Jahr mit Angaben nach beiden Methoden, nennt das Jahrbuch 1.510 €, während der Durchschnitt der vier Quartale 1.530 € beträgt. Der Unterschied von 1,3 % ändert nichts am Ergebnis.
Median oder Durchschnitt?
Jährliche Angaben zum Mediangehalt werden für Zagreb nicht veröffentlicht. Wir haben den Median anhand der Verteilung nach Gehaltsklassen geschätzt, die das Jahrbuch bis zur Ausgabe 2017 veröffentlichte. Für 2014, 2015 und 2016 ergaben sich so 86 %, 87 % und 86 % des jeweiligen Durchschnittsgehalts. Für Kroatien insgesamt lag der Median im Dezember 2024 bei 85 % des Durchschnittsgehalts.
Da uns vergleichbare Angaben zum Mediangehalt für den gesamten Zeitraum fehlen, weisen wir sie in den Tabellen nicht aus.
Vergleich mit dem gesamten Wohnimmobilienmarkt
Für den gesamten Wohnimmobilienmarkt verwenden wir den Wohnimmobilienpreisindex. Er beruht auf Daten der Steuerverwaltung zu Verkäufen neuer und bestehender Wohnungen und Häuser. Die Veröffentlichung vom 9. Januar 2026 verwendet 2015 als Basisjahr. Die Datenbank des DZS (PC-Axis, Tabellen 1.4 und 1.5) führt denselben Index nach Quartalen und Jahren zurück bis 2002 mit dem Basisjahr 2025; wir haben ihn selbst auf 2015 umbasiert. Nach dem Index auf alter Basis lagen die Preise in der Stadt Zagreb im dritten Quartal 2025 beim 2,57-Fachen des Niveaus von 2015. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis von Neubauwohnungen in unseren Daten lag 2025 beim Doppelten des Werts von 2015.
Auf nationaler Ebene unterscheidet der Index zwischen Neubauten und Bestandsimmobilien. Im dritten Quartal 2025 lagen die Neubaupreise beim 1,86-Fachen ihres Niveaus von 2015, die Preise von Bestandsimmobilien beim 2,39-Fachen. Für Zagreb wird diese Aufschlüsselung nicht veröffentlicht.
Bei Neubauwohnungen kennen wir sowohl den Quadratmeterpreis als auch das durchschnittliche Nettomonatsgehalt und können das eine durch das andere teilen. Für den gesamten Wohnimmobilienmarkt liegt dagegen ein Preisindex vor, kein Quadratmeterpreis. Zusammen mit den Gehaltsdaten zeigt der Index, wie sich die Preise im Verhältnis zu den Gehältern verändert haben. Wie viele Monatsgehälter ein Quadratmeter kostet, lässt sich daraus nicht ablesen. Das Jahrbuch enthält keine Tabelle zum gesamten Wohnimmobilienmarkt, sondern nur zu den verkauften Neubauwohnungen.
Um die Veränderung der Erschwinglichkeit zu ermitteln, teilen wir den Preisfaktor durch den Gehaltsfaktor für denselben Zeitraum. Zwischen 2015 und 2025 stieg das durchschnittliche Zagreber Nettogehalt auf das 1,94-Fache des Werts von 2015. Der Quadratmeterpreis von Neubauwohnungen erreichte das 2,00-Fache, der Zagreber Wohnimmobilienpreisindex das 2,57-Fache des jeweiligen Werts von 2015. Den Index für das dritte Quartal 2025 vergleichen wir dabei mit dem Jahresdurchschnitt des Nettomonatsgehalts. Der Index erfasst Wohnungen und Häuser; der Wert des zugehörigen Grundstücks ist im Kaufpreis enthalten. Er zeigt Preisveränderungen, keine Quadratmeterpreise.
Im vorigen Artikel haben wir die Angebotspreise von Neubauwohnungen verfolgt: Wie ändern Verkäufer ihren Angebotspreis in den ersten zwei Monaten nach Veröffentlichung des Inserats?
Quellen
Statistisches Jahrbuch der Stadt Zagreb, Ausgaben 2004–2025: Preise in Tabelle 13.12, in manchen Ausgaben in Tabelle 13.8; Preise nach Verkäufern in Tabelle 13.9; Gehälter in Tabelle 7.1; Verteilung der Gehälter nach Gehaltsklassen in Tabelle 7.3. Kroatisches Statistikamt: Verkaufspreise von Neubauwohnungen im ersten Halbjahr 2026, Kennung GRAD-2026-4-1/1; durchschnittliche monatliche Netto- und Bruttogehälter der Beschäftigten nach Gespanschaften, Kennungen RAD-2024-1-6/1 bis /4 für den Vergleich der Berechnungsmethoden, RAD-2025-1-6/1 bis /4 sowie RAD-2026-1-6/1 und /2; Wohnimmobilienpreisindizes für das dritte Quartal 2025, Kennung CIJ-2025-2-1/3. PC-Axis-Datenbank, Preise: Wohnimmobilienpreisindizes, Tabellen 1.4 (nach Quartalen) und 1.5 (nach Jahren), abgerufen am 26. Oktober 2026.
Als Gehalt verwenden wir den durchschnittlichen monatlichen Nettoverdienst je Beschäftigtem bei juristischen Personen, staatlichen Stellen und kommunalen Verwaltungseinheiten. Beschäftigte in Gewerbebetrieben ohne eigene Rechtspersönlichkeit und in freiberuflichen Praxen sowie Landwirte sind nicht erfasst. Alle Beträge sind nominal, also nicht inflationsbereinigt.